Was als private Party begann, entwickelte sich zu einem Polizeieinsatz mit mehreren Streifen: In Kleinmachnow musste eine Feier mit mehr als 100 Gästen aufgelöst werden.
Eine aus dem Ruder gelaufene Feier in einem Wohngebiet nahe dem Zehlendorfer Damm hat am Samstagabend (24. Januar) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Was als private Veranstaltung in einem Einfamilienhaus begonnen hatte, entwickelte sich im Laufe des Abends zu einer Party mit deutlich mehr als 100 Teilnehmenden.
Nach Angaben der Polizei erschienen zunehmend Personen, die nicht zu der Feier eingeladen waren. Unter den Gästen sollen sich auch alkoholisierte Jugendliche befunden haben. Anwohner meldeten laute Musik, Tumulte sowie eine angespannte Stimmung. Zeugen berichteten zudem von aggressivem Verhalten unter den Feiernden.
Die Polizei rückte mit mehreren Einsatzkräften an und versuchte zunächst, die Situation mit Lautsprecherdurchsagen und Platzverweisen zu beruhigen. Da ein Teil der Gäste den Aufforderungen jedoch nicht nachkam und sich widerständig zeigte, verschärfte sich die Lage. Schließlich sahen sich die Beamten gezwungen, die Auflösung der Veranstaltung durchzusetzen.
Unter Androhung von Zwangsmaßnahmen wurden die Anwesenden vom Veranstaltungsort verwiesen. Erst danach konnte die Situation unter Kontrolle gebracht und die Ruhe in dem Wohngebiet wiederhergestellt werden.
