In der Nacht von Freitag auf Samstagmorgen (21. Februar) wurden die Feuerwehren des Amtes Rhinow gegen 0:15 Uhr zu einem Einsatz nach Strodehne (Havelland) alarmiert. Anwohner hatten eine Rauchentwicklung aus dem Keller eines Wohnhauses gemeldet. Über die Feuerwehrleitstelle Potsdam wurden daraufhin mehrere Ortswehren alarmiert – kurz darauf heulten die Sirenen im Dorf und den umliegenden Gemeinden.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage: Dichter Rauch drang aus dem Gebäude. Umgehend ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Parallel wurde das Gebäude kontrolliert und belüftet, um eine weitere Ausbreitung des Rauches zu verhindern.
Nach ersten Informationen konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Wie es zu dem Brand kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der Einsatz innerhalb der Feuerwehr Rhinow: Es handelte sich um die erste Alarmierung mit dem neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10). Das Fahrzeug war erst am Donnerstagabend nach umfangreichen Einweisungen offiziell in Dienst gestellt worden – nur wenige Stunden später musste es bereits unter Realbedingungen ausrücken.
Ob Personen verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Die Einsatzkräfte konnten den Einsatz nach Abschluss der Nachlöscharbeiten beenden.

