Am Samstagabend (24. Januar) kam es am Jungfernsee, in Höhe des Riesterhorns, zu einem tragischen Rettungseinsatz.
Ein Hund hatte sich von seinem Halter losgerissen und war auf die zugefrorene Wasserfläche gelaufen. In der Nähe der Fahrrinne brach das Eis ein – das Tier geriet in eine akute Notlage.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Potsdam leiteten umgehend Rettungsmaßnahmen ein. Unterstützt wurden sie von der Freiwillige Feuerwehr Sacrow sowie der Wasserwacht Potsdam. Trotz des schnellen und koordinierten Vorgehens konnte der Hund jedoch nicht mehr gerettet werden.
Nach sorgfältiger Abwägung der Erfolgsaussichten und der Eigengefährdung der Einsatzkräfte wurde die Suche schließlich abgebrochen. Besonders tückisch: In Bereichen von Fahrrinnen ist das Eis häufig deutlich dünner, da Strömungen und Schiffsverkehr die Eisbildung beeinträchtigen.
Der Einsatz macht erneut deutlich, wie gefährlich Eisflächen auf Gewässern sein können – auch dann, wenn sie auf den ersten Blick stabil wirken. Feuerwehr und Wasserwacht appellieren eindringlich, zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle nicht zu betreten und auch Tiere davon fernzuhalten.
