Nach einer steigenden Zahl von Verkehrsunfällen mit E-Scootern setzt die Polizei Brandenburg verstärkt auf Kontrollen. Vom 25. bis 29. März 2026 findet eine landesweite Verkehrssicherheitsaktion statt, bei der insbesondere die Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen im Fokus steht.
Nach Angaben der Polizei wurden im Jahr 2025 insgesamt 438 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von E-Scootern registriert. Dabei verletzten sich 379 Menschen, 52 davon schwer.
Während der Aktionswoche wollen Einsatzkräfte im gesamten Land verstärkt überprüfen, ob sich Fahrerinnen und Fahrer an die geltenden Verkehrsregeln halten. Dazu zählen unter anderem die Nutzung der richtigen Verkehrsflächen, die Einhaltung von Promillegrenzen sowie der technische Zustand der Fahrzeuge.
Neben E-Scooter-Fahrern rücken auch andere Verkehrsteilnehmer stärker in den Fokus der Kontrollen. Besonders im Blick stehen dabei Fußgänger, Radfahrer, Kinder und ältere Menschen, die im Straßenverkehr als besonders gefährdet gelten.
Mit den Maßnahmen verfolgt die Polizei das Ziel, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und zugleich für die Risiken im Umgang mit E-Scootern zu sensibilisieren.
Medienvertreter haben die Möglichkeit, die Kontrollen vor Ort zu begleiten. Interessierte können sich an die jeweiligen Pressestellen der Polizeidirektionen wenden.

