Ein Stromausfall hat am späten Donnerstag (5. Februar) zu einem ungewöhnlichen Einsatz im Rettungsdienstbereich Teltow geführt. Da sich auf der örtlichen Rettungswache die Fahrzeugtore nicht mehr öffnen ließen, konnte ein Rettungswagen vorübergehend nicht ausrücken.
Gegen 22:15 Uhr wurde deshalb die Freiwillige Feuerwehr mit ihrem First-Responder-Team zur sogenannten Fachbesetzung alarmiert. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte übernehmen in solchen Fällen die medizinische Erstversorgung, bis der reguläre Rettungsdienst wieder handlungsfähig ist.
Nach ersten Informationen waren die Tore der Rettungswache infolge des Stromausfalls blockiert. Warum sich diese nicht – wie üblich – manuell öffnen ließen, ist derzeit noch unklar. Technische Defekte oder Probleme an der Notentriegelung können zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Die Feuerwehr war für rund eine Stunde in Bereitschaft, musste jedoch zu keinem konkreten Notfall ausrücken. Nachdem die Stromversorgung wiederhergestellt werden konnte, war auch der reguläre Betrieb der Rettungswache wieder möglich.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr ist. Durch die Alarmierung der First Responder konnte sichergestellt werden, dass im Ernstfall trotz technischer Probleme schnelle Hilfe zur Verfügung gestanden hätte.
Ob der Zwischenfall technische Konsequenzen nach sich zieht, etwa eine Überprüfung der Toranlagen, ist bislang nicht bekannt.

