Brandenburg ist am Mittwochmorgen (18. Februar)von einer regelrechten Unfallwelle erfasst worden. Seit den frühen Stunden kam es in mehreren Landkreisen – besonders in Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und dem Havelland – zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Grund dafür sind Schneefall und gefährliche Straßenglätte.
Der Deutsche Wetterdienst hatte bereits in der Nacht vor winterlichen Straßenverhältnissen gewarnt. Bis zum Mittag kann es weiterhin schneien, örtlich mit bis zu zwei Zentimetern Neuschnee. Vor allem überfrierende Nässe macht die Fahrbahnen spiegelglatt.
Tödlicher Unfall bei Bad Belzig
Die schwersten Folgen hatte ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 102 bei Bad Belzig. Dort kam am Mittwochmorgen ein Mensch ums Leben. Nähere Angaben zur Identität des Opfers machte die Polizei zunächst nicht. Einsatzkräfte sperrten den Bereich über längere Zeit, um Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme durchzuführen.
Autobahnen und Landstraßen betroffen
Auch auf den Autobahnen kam es zu erheblichen Behinderungen. Auf der A 2 bei Wollin sowie auf der A 9 bei Brück ereigneten sich mehrere Unfälle. Die Folge waren Sperrungen, Umleitungen und lange Staus. Zusätzlich kam es am Dreieck der A 10 zu stockendem Verkehr.
Im Barnim kollidierten Fahrzeuge ebenfalls – nach ersten Erkenntnissen infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf glatter Fahrbahn.
Polizei mahnt zur Vorsicht
Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber Brandenburg Nachrichten, dass sich zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen zahlreiche Unfälle ereignet hätten. Häufigste Ursache sei zu schnelles Fahren bei winterlichen Straßenverhältnissen gewesen.
Die Polizei appelliert an Autofahrer, ihre Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, größere Abstände einzuhalten und mehr Fahrzeit einzuplanen. Die Glättegefahr könne noch bis in den Mittag hinein bestehen.

