in lauter Knall und meterhohe Flammen haben am späten Abend für einen Großeinsatz der Feuerwehr in Kleinmachnow gesorgt. Gegen 21.20 Uhr wurden die ersten Kräfte zunächst mit dem Stichwort „Brand – Klein“ alarmiert. Noch während der Anfahrt erhöhte die Rettungsleitstelle aufgrund der dramatischen Lage auf „Brand/Explosion“ und forderte umfangreich weitere Einsatzkräfte nach.
Als die Feuerwehr eintraf, schlugen bereits massive Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss eines zweigeschossigen Einfamilienhauses. Auch aus dem Dachstuhl waren erste Flammen sichtbar. Die Situation drohte sich zu einem Vollbrand auszuweiten.
Schnelles Eingreifen verhindert Dachstuhlbrand
Durch ein schnelles und koordiniertes Vorgehen gelang es den Einsatzkräften, einen vollständigen Brand des Dachstuhls zu verhindern. Allerdings hatte sich das Feuer bereits massiv in die Zwischendecke des Erdgeschosses ausgebreitet. Eine weitere Nutzung des Gebäudes ist nach ersten Einschätzungen vorerst nicht möglich.
Die Brandbekämpfung erfolgte über zwei sogenannte C-Rohre, eines davon über einen Teleskopmast. Insgesamt vier Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz gingen ins Gebäude vor. Um versteckte Glutnester zu erreichen, mussten Teile des Daches mit einer Kettensäge geöffnet werden.
Zwei Personen im Krankenhaus
Zwei betroffene Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Angaben zu ihrem Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.
Zeitweise waren mehr als 70 Einsatzkräfte mit insgesamt 18 Fahrzeugen vor Ort. Gegen 1 Uhr in der Nacht konnte das stark beschädigte Gebäude an die Polizei übergeben werden, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft endete der Einsatz gegen 2 Uhr.
Dank an beteiligte Kräfte
Beteiligt waren neben der örtlichen Feuerwehr auch die hauptamtliche Feuerwache Teltow sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Teltow, Ruhlsdorf, Stahnsdorf und Güterfelde. Auch der Rettungsdienst war mit Kräften aus Teltow im Einsatz.
Die Zusammenarbeit aller Beteiligten verlief nach Angaben der Feuerwehr reibungslos.

