Rund vier Stunden lang waren Einsatzkräfte der Feuerwehr am Montagnachmittag mit einer Ölverschmutzung auf einem Gewässer in Teltow beschäftigt. Gegen 15 Uhr wurde eine unbekannte Flüssigkeit auf der Wasseroberfläche entdeckt, die sich nach ersten Schätzungen über eine Fläche von rund 400 Quadratmetern ausgebreitet hatte.
Um eine weitere Ausdehnung zu verhindern, verlegten die Einsatzkräfte insgesamt etwa 80 Meter Ölsaugsperre. Aufgrund der Größe der betroffenen Fläche wurden mehrere Einsatzfahrzeuge nachalarmiert.
Auch die Berliner Feuerwehr unterstützte den Einsatz. Ihr Schlauchboot wurde mithilfe einer Drehleiter zu Wasser gelassen. Das Boot der Feuerwehr Teltow konnte zunächst nicht sofort eingesetzt werden, da der Hafenbereich noch vereist war. Erst nachdem die geschlossene Eisschicht aufgebrochen worden war, konnte das Boot zu Wasser gelassen werden.
Nach rund vier Stunden waren die Maßnahmen abgeschlossen. Zur Ursache der Gewässerverunreinigung sowie zur Art der Flüssigkeit lagen zunächst keine weiteren Informationen vor. Die zuständigen Stellen haben die Ermittlungen aufgenommen.

